Kulturblog von Hansruedi Hitz
Kulturflaneur


Propethic Words! Black Sabath in 1970 (Hand of Doom). We warmly recommend Ozzi to both the Nobel-price for literature *AND* economics!
It's not so bad alone here
It don't bother me that every night's the same
I don't need another lover
Hanging 'round, trying to make me change
Nun könnte ich noch vieles zum Thema Alkohol loswerden. Das machen wir aber nicht virtuell, sondern bei einem Glas Roten - zum Apéro nehme ich auch gerne einen Cynar Soda mit Eis.
PS. Das Video unten ist nicht "I drink", aber auch schön und jetzt kenne ich schon zwei Songs von Mary Gauthier.
Mary Gauthiers Homepage:
http://www.marygauthier.com/site.php
Meinereiner hasst ja Einkaufen. (Bücher und Platten zählen da nicht. Die werden nicht gekauft, Ihnen wird gehuldigt). Beim neudeutschen Shoppen konnte ich mich noch nie entspannen. - - - Oh Gott, ja: "Schoppen" nannten die pubertären Jungs in den 70er Jahren die weiblichen Brüste. Wie sagt die Jugend heute dazu? Hüllen wir uns in Schweigen. Letzten Donnerstag war ich mit E. shoppen und zwar im "Lusch" oder "Lasch" in Bern. Der "Lusch" oder "Lasch" bietet nämlich eine sauteure Nachrasurcrème an, ohne die und meine Haut ich nicht mehr sein können. Das hat man davon, wenn Schwager Geburtstagsgeschenke machen. Ich also runter in den "Lusch" oder "Lasch" - was trendy ist in Bern haust in den Kellern - und die Rasurdings mit dem dummen Namen "Der bewegte Mann" verlangt. "Geben Sie mir bitte die Nummer 206 mit dem zu dummen Namen", sagte ich betont schroff, wohl wissend, dass das "Dusch"- oder "Dasch"-Personal auf aktiven Verkauf aus ist. "Sonst brauche ich nix" doppelte ich nach. "Wissen Sie, dass viele Kunden es auch ins Haar streichen?" flötete die junge Frau an der Kasse. "Wär mir zu teuer." - "Kennen Sie Karma, schnüffeln Sie mal?" - "Als was wird man denn wiedergeboren, wenn man das appliziert?" frug ich. "Als Hautcréme", sagte nicht die "Cusch" oder "Casch"-Angestellte, sondern mein guter Freund und Agnostik-Lehrer E., der mich ja beim Shoppen begleitete. Doch auch er biss auf Granit. "Karma gibt's auch als Badezusatz... Badezusatz..." hallte es uns durch die ignoranten Berner Gassen hinterher... Und einen Ort, wo man gratis und ohne öffentliches Ärgernis zu erregen pissen kann, gibt's auch nicht in der Hauptstadt.
Bitte erraten Sie meine Note!