5
Aug
2007

"Return To Sender" (Elvis)

Die Schw. Volkspartei will's wissen: Die Schw. Fahne lacht und die schwarzen Schafe werden mit einem herzig=sanften Tritt nach "draussen" spediert. Man hat instinktiv das Bedürfnis, seine Hände zu waschen, nachdem man den Briefkasten geleert hat. Vorangekündigt war es ja: Die SVP würde alle Schweizer und Nichtschweizer Haushalte mit Ihrer Propaganda ein- und zuzudecken. (Wieso decken nicht die schwarzen die weissen Schafe?) Mit Lenin fragen wir: "Was tun?". Die Unterschriftenbögen mit der Ausbürgerungsinitiative in den Müll stopfen oder doch ein Stück Klebeband opfern? Lesen Sie, wie es andere machen: (Für diesen Link SVP-SPAM-BACK allerdings übernehme ich keine Haftung (Strafandrohung der SVP)). Ich möchte nur zu bedenken geben, dass auf dem Bogen steht, dass alle, "auch unvollständig ausgefüllte" Bögen zurückgeschickt werden sollen. Ist ein leerer Bogen nicht auch unvollständig ausgefüllt?
Die Toten

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//epper.twoday.net/stories/4137824/modTrackback

diefrogg - 7. Aug, 21:20

Danke, Epper,

das ist ein guter Tipp. Es erleichtert mich geradezu, zu wissen, dass man etwas TUN kann gegen diese Initiative! Und dass andere auch auf die Idee gekommen sind. Wenn ich das Teil noch nicht entsorgt habe, werde ichs mit spitzen Fingern vor mir her zum nächsten Briefkasten tragen.

sultan (Gast) - 10. Aug, 17:13

A-poscht und fragil

man könnte ja auch noch mehr bögen bestellen (aus eigener erfahrung sendet einem die essvaupehh ein päckli mit 1000 nachbestellten bögen direkt und gratis ins haus) und dann auf jeden bogen noch einen A-poscht und 'fragil' kleber drauf. ich glaub, dass kostet auch schon wieder etwas mehr.

Keller (Gast) - 1. Sep, 10:49

Es fehlt an neutralen Instanzen … an leistungsfähigen und unabhängigen nationalen Menschenrechtsinstitutionen. An die sich Betroffene wenden können und Gehör finden!

Menschenrechtsverletzungen geschehen wie bekannt auch in der Schweiz, werden ebenso von Schweizer Behörden sowie der Regierung ausgeübt, und betreffen häufig die schwächsten Gruppen in unserer Gesellschaft.

Leider wird das Wissen der Bevölkerung über ihre Rechte sträflich überschätzt. Sowohl bei der Bevölkerung wie auch bei denjenigen, die für die Umsetzung der Gesetze zuständig sind, ist Informations- und Bildungsarbeit dringst notwendig.

Es kann nicht angehen, dass Angestellte (Beamte, Amtsträger) bei Behörden und Polizei einem Bürger zu gehör geben: von Menschenrechten (EMRK) haben wir noch nie etwas gehört, und die Bundesverfassung geht uns einen Dreck an, recht sei, was der Betreffende jeweils an seinem Schreibtisch entscheidet.

Wir brauchen Aufklärungskampagnen, politische Bildung, welche die Bürger (Menschen) aufklären, damit sie fähig werden freie Entscheidungen zu treffen, die letztendlich dazu beitragen das Land mit Stolz nach vorn zu bringen.

epper - 12. Sep, 15:48

Diese Worte tönen, wenn auch sehr allgemein gehalten, nicht unvernünftig; aber Ihre Website macht einen seltsamen Eindruck, Herr Keller.
Night of the living dead

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